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Unser Skilager
Mit goldigen Sonnenstrahlen und einem Frühlingslüftchen wurden wir, die 3.Sekundarklasse, in dem wunderschönen Savognin empfangen. Wir schleppten unser Gepäck vom Car in die Villa Aurora, welche jedoch wenig mit einer Villa gemeinsam hatte. Es war ein normales Lagerhaus, sowie man es sich vorstellt: Kalte Duschen, lotteriges Bettgestell, abbröckelnde Tapeten und verstopfte Toiletten. Auch wenn es im Badezimmer der Mädchen von der Decke tropfte, lebten wir uns schnell ein.Dies lag wahrscheinlich am Essen, das sensationell war. Die Küche verwöhnte uns mit frischen Salatbuffets und köstlichen Speisen.
Jeden Morgen wurden wir mit glitzernden Sonnenstrahlen geweckte. Das Klopfen an der Tür und die Anweisung, dass um 7.20 Uhr das Morgenessen bereit steht, war dann endgültig die Motivation aus dem Bett zu kriechen. Nach dem Morgenessen schnappten wir unsere Skis und Boards und marschierten zum Sessellift. Wenn man vom Sessel hinunter blickte, konnte man den Streifen Schnee, inmitten der grün-braunen Landschaft nicht übersehen. Je weiter man zum Gipfel fuhr, desto weisser wurde die Aussicht. Am Morgen war der Schnee noch optimal um den Hügel hinunter zu flitzen. Am Mittag brannte die Sonne auf unsere Köpfe, sodass wir uns ein zweites Mal mit Sonnencrème einschmieren mussten. Auch der Schnee kam ins Schwitzen und wurde sulzig und nass, was natürlich eine Erschwerung für unsere müden Beine war. Wir kehrten jeden Tag mir einer dumpfen Müdigkeit und einer riesigen Vorfreude auf die Dusche ins Lagerhaus zurück. Nach dieser wohltuenden Erfrischung und einem sättigenden Abendessen stürzten wir uns ins Abendprogramm, wo es immer viel zu lachen und zu quatschen gab. Wenn das Dessert serviert wurde, wussten wir, dass der Abend nun bald ein Ende nehmen würde. Um 23 Uhr sollten alle in ihren Schlafsäckern liegen, und es sollte Stille herrschen, was wir natürlich alle befolgten.
Am Donnerstagmorgen fand ein Skirennen mit zwei Durchgängen statt. Jeder war auf die Ergebnisse gespannt, welche am Abend bekannt gegeben wurden. Ich erlebte einen grossen Erfolg und Fortschritt in meiner Snowboardkarriere, indem ich den ersten Rang holte.
Die Tage verfolgen im Flug, sodass wir uns schon bald wieder von Savognin verabschieden mussten. Wir haben ein unvergessliches Lager mit einer fantastischen Stimmung und himmlischem Wetter erlebt. Ich werde gern in Gedanken dort hin zurück schweifen.
Zoe Stillhart
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